F1-Junioren: Gute Trotzreaktion

Stark dezimiert trat die F1 von Glückauf das Auswärtsturnier beim Horremer SV an. Nach zwei Niederlagen jubelten die Sportfreunde im dritten Spiel über einen Viererpack von Milow.

Ein Blick auf den Spielberichtsbogen zeigte die ganze Problematik an diesem Samstag: während der Horremer SV 5, Wesseling-Urfeld und GKSC Hürth mit je elf Spielen antraten, hörte bei uns die Liste der Spielernamen an Position sechs bereits auf. Irrtümlicherweise waren wir von einem Heimturnier ausgegangen, tatsächlich stand aber ein Auswärtsturnier auf dem Plan. So hatte Interims-Trainer Jens nur sechs Spieler zu Verfügung.

Die Mannschaft ging stark verunsichert und leicht demotiviert ins erste Spiel gegen GKSC Hürth. Trotzdem ging Glückauf durch ein Tor von Carlos in Führung – sein erstes in dieser Saison, Glückwunsch! Nach dem Ausgleich hatten Paul und Elias die erneute Führung auf dem Fuß, doch der Ball wollte nicht ins Tor. Im direkten Konter machte es der Gegner besser. Kurz vor dem Abpfiff kassierten unsere Sportfreunde dann noch das dritte Gegentor.

Da bei drei Spielern am frühen Nachmittag auch noch der Kommunionsunterricht anstand, spielte Glückauf ohne Pause gleich auch das zweite Spiel gegen Wesseling-Urfeld. Diesmal stand Elias für Milow im Tor, der leicht angeschlagen war. Es war ein hartes Spiel, aber auch ein offenes Spiel – bis zum ersten Gegentor. Da Carlos auch noch durch Husten beeinträchtigt war,  war die 0:2-Niederlage durchaus ein respektables Ergebnis.

Umso überraschender war dann der Erfolg im dritten Spiel gegen den Gastgeber. Coach Jens hatte den Jungs vorher nochmal gut zu geredet, sie aber gleichzeitig motiviert und heiß gemacht. Diesmal stand Max D. zwischen den Pfosten. Durch gutes Positionsspiel kam Horrem kaum ins Spiel. Nach einer harten Grätsche gegen Milow verwandelte der Gefoulte selbst vom Acht-Meter-Punkt. Dann spielte sich Milow in einen Rausch und machte noch ein zweites, noch ein drittes und sogar noch ein viertes Tor zum 4:0-Endstand – Glückwunsch zum Viererpack! Zu Recht war Trainer Jens extrem stolz auf das Team.