F2-Junioren: Nicht abgeklärt genug

Tolles Wetter, gut gespielt, leider verloren: Trotz Führung geht die Habbelrather F2-Jugend auswärts bei SV Erfa 09 e.V. Gymnich als Verlierer vom Platz.

Manchmal reichen einige wenige Fehler, wenn der Gegner sie zu nutzen weiß. Vielleicht lag es auch an der fehlenden Konzentration, dass das Spiel kurz vor Spielende noch hergegeben wurde. Auswärts bei SV Erfa 09 e.V. Gymnich unterlag die F2 von Glückauf-Habbelrath am 4. Spieltag der Frühjahrsrunde knapp mit 1:2 (1:1).

Es war eine spannende Partie, die auch für die Zuschauer sehenswert war. Glückauf kam besser ins Spiel, hatte mehr Spielanteile und belohnte sich dafür auch gleich in der zweiten Minute: Einen Freistoß aus 13 Metern setzte Elias in den rechten Winkel.

Und das Team von Chris machte weiter gut Druck, erarbeitete sich immer wieder Torchancen. Max D. leitete aus der Abwehr über die linke Seite immer mal wieder schöne Spielzüge ein. Allerdings: Der Ball wollte einfach nicht mehr über die Linie. Ob Stürmer Kilian oder die beiden Mittelfeldspieler Abou und Elias, sie schafften es nicht, den gegnerischen Torwart zu überlisten.

Yassin machte hinten einen guten Job und auch Torwart Max W. hat gut gehalten. Als aber in der neunten Minute Chaos im eigenen Strafraum herrschte und die Habbelrather den Ball nicht aus dem Strafraum heraus bekamen, kam Gymnich zum Ausgleich (9. Minute).

Auch die zweite Hälfte war ein Spiel auf Augenhöhe, diesmal hatte der Gastgeber jedoch mehr Ballbesitz. Torchancen erarbeitete sich Glückauf weiterhin, aber einige gute Distanzschüsse klärte der gegnerische Schlussmann hervorragend.

Das zweite Gegentor passierte aus einer ähnlichen Situation heraus wie das erste: Ein Herumgestochere im eigenen Strafraum, der Ball konnte nicht geklärt werden und zappelte dann irgendwann im Tornetz (38. Minute). Glückauf war um den schnellen Ausgleich noch bemüht, aber die Kräfte reichten nicht mehr.

Trotz der Niederlage fiel das Fazit von Trainer Chris positiv aus: „Es war eine gute Leistung – kämpferisch wie spielerisch. Ich bin stolz.”